Basis-Ausbildung

Das Anforderungsprofil

Um das Lesen nicht zu verkomplizieren, ist im folgenden Text der Mediator mit der Mediatorin identisch, der Teilnehmer ist zugleich auch die Teilnehmerin usw.

Die Ausbildung zum Mediator richtet sich an Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die
  • eine neue Konfliktkultur kennen lernen möchten
  • beruflich in Unternehmen und Organisationen mit Konflikten zu tun haben und eine neue Art des Umgangs damit finden möchten
  • den Beruf eines Mediators ausüben möchten
  • die Methode der Mediation in ihren Grundberuf integrieren möchten

Mediation und mediatives Handeln kann von jedem Interessierten erlernt und angewendet werden.

Ausgehend davon legt perspectiva Wert darauf, Menschen unterschiedlicher beruflicher Herkunft Zugang zu dieser wichtigen Ausbildung zu ermöglichen. Die Interdisziplinarität steigert erfahrungsgemäss die Qualität der Lehrgänge.


Die Ausbildungsstruktur

Die Ausbildung  gliedert sich in zwei Teile. Nach Vorgaben der europ. Charta und der anerkennenden Verbände muss die Ausbildung mindestens eineinhalb Jahre dauern.
  • Teil 1
    Basisausbildung, 120 Stunden
  • Teil 2
    40 Std. Zertifizierungs-Seminare •  Peergruppenarbeit  •  40 Std. Supervison  •  Schlussarbeiten

Abschluss und Zertifikat


Die Ausbildung (Basis-Ausbildung, Zertifizierungs-Seminare und Supervision) schliesst mit einer perspectiva-Teilnahmebestätigung ab. Für die Erlangung des Zertifikats sind folgende Voraussetzung verpflichtend:
  • 90% Anwesenheit
  • Schlussarbeit bestehend aus:
  1. Erarbeitung einer schriftlichen Falldokumentation über mindestens sechs Sitzungsstunden eigener Mediationstätigkeit (8-10 Seiten)
  2. Schriftliche Erfassung eines Supervisionsfall (2-3 Seiten)
  3. Schriftliche Theorieaufarbeitung (8-10 Seiten)

Dieses Zertifikat dient auch als Vorlage beim Schweizerischen Dachverband für Mediation zur Anerkennung als Mediatorin/Mediator.